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FAQs Häufig gestellte Fragen zum e.GO!

  1. Wie erhalte ich den maximalen Wirkungsgrad im Solarbetrieb?
  2. Mit welcher Ausgangsleistung muss ich mein externes Gerät betreiben?
  3. Kann mein externes Gerät durch den Anschluss von e.GO! entladen werden?
  4. Welche Akkutypen können in e.GO! verwendet werden?
  5. Was passiert mit defekten oder nicht spezifizierten Akkus?
  6. Welche Ladeverfahren werden in e.GO! verwendet und wie werden sie gestartet?
  7. Wie robust und feuchtigkeitsbeständig ist e.GO!?
  8. Muss das offenliegende Solarmodul beim e.GO! Fun geschützt werden?
  9. Wie werden die Solarmodule an- und abgebaut?
  10. Welche externen Stromquellen kann ich an e.GO! anschließen?
  11. Welche Schutzmaßnahmen besitzt e.GO! bei hohen und tiefen Temperaturen?
  12. Was passiert bei Kurzschluss und Überspannung?
  13. Was passiert bei eingestecktem Adapterkabel ohne extern angeschlossenes Gerät?
  14. Welche Sicherheitshinweise sollten beim Betrieb beachtet werden?
  15. Wie kann ich mein(en) e.GO! pflegen?
  16. Wie lange hält e.GO! und wie kann ich ihn entsorgen?
  17. Wie unterscheidet sich e.GO! von anderen Solarladegeräten?
  18. Wie lange kann ich mein externes Gerät nach 1 Stunde Solarladung mit e.GO! betreiben?

1. Wie erhalte ich den maximalen Wirkungsgrad im Solarbetrieb?

 

Für maximalen Wirkungsgrad sollte das Solarmodul bzw. die Solarmodule von e.GO! exakt zur einstrahlenden Lichtquelle ausgerichtet und die Basiseinheit dadurch voll abgeschattet sein.
Beim Anschluss eines externen Gerätes an e.GO! wird ein hoher Wirkungsgrad erzielt, wenn

  1. in e.GO! geladene Akkus eingesetzt sind (ideal: Li-Ionen, nur bei PROFESSIONAL möglich)
  2. direkte Sonneneinstrahlung erfolgt
  3. das externe Gerät in Schalterstellung 1 (1,3 Watt) und beim Einsatz eines zusätzlichen externen Doppelmoduls in Schalterstellung 1 oder 2 (1,3 oder 2,5 Watt) betrieben wird.

Noch höher ist der Wirkungsgrad, wenn überhaupt keine Pufferakkus in e.GO! eingelegt sind. Externe Geräte können dann nur in Stellung 1 betrieben werden, mit Zusatz-Doppelmodul auch in Stellung 2.
Allerdings müssen die Solarmodule ständig mit ca. 70-100% der vollen Sonneneinstrahlung (700 -1000 W/m2) beleuchtet werden, bei Unterschreitung (z.B. durch eine Wolke) bricht die Ausgangsleistung eventuell zusammen, falls das externe Gerät die volle Leistung benötigt.
Durch die patentierte Regelautomatik von e.GO! wird im Betrieb mit Pufferakkus auch bei schwankender Lichteinstrahlung eine konstante Ausgangsleistung an ein angeschlossenes Gerät abgegeben.
Überschüssige Solarenergie wird dabei in den internen Akkus gespeichert, bei solarer Unterdeckung wird aus den Akkus anteilig Energie entnommen.

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2. Mit welcher Ausgangsleistung muss ich mein externes Gerät betreiben?

Je niedriger die Ausgangsleistung von e.GO! beim Betrieb bzw. Laden externer Geräte, desto höher sein Wirkungsgrad. Manche Kleingeräte benötigen allerdings eine Mindestbetriebs- bzw. -ladeleistung, ab der sie Betrieb bzw. Ladung zulassen. Daher wird empfohlen, zuerst in Schalterstellung 1 (1,3 Watt) zu starten und dann, falls notwendig, auf Schalterstellung 2 (2,5 Watt) oder 3 (4,0 Watt) zu wechseln. Schalterstellung 3 sollte nur in Ausnahmefällen verwendet werden und ist vor allem für den akkulosen Betrieb mit dem Power-Netzadapter oder für den Betrieb mit Li-Ionen Akku (nur e.GO! PROFESSIONAL) geeignet.

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3. Kann mein externes Gerät durch den Anschluss von e.GO! entladen werden?

Viele Kleingeräte verbrauchen seltsamerweise einen relativ hohen internen Verluststrom, wenn sie an ein externes Ladegerät angeschlossen sind.
Bei Handys beträgt dieser reine Verluststrom typisch 20 bis 30 mA, jedoch oft bis zu 80 mA, bei PDAs 20 bis 100 mA (je nach Gerät). Ein Direktbetrieb dieser Geräte mit e.GO! ohne interne Akkupufferung sollte daher nur bei vollem Sonnenschein vorgenommen werden, da der Ladestrom sonst ggf. niedriger als der interne Verluststrom des externen Gerätes ist. In solchen Fällen kann sich das externe Gerät trotz externem Ladestrom entladen!

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4. Welche Akkutypen können in e.GO! verwendet werden?

e.GO! ist ideal für den Betrieb mit 1-2 Li-Ionen Akkus (nur PROFESSIONAL) oder mit 2 - 4 NiMH-Akkus mit möglichst hoher Kapazität geeignet. Durch die intelligente Ladesteuerung mit verschiedenen Lademodi wird dennoch jeder angegebene Akkutyp optimal geladen, auch NiCd-Akkus und RAM-Zellen.
NiCd-Akkus sollten dabei nicht in AAA Bauform eingesetzt werden, da deren Kapazität die untere Grenze (vgl. Tabelle 1) unterschreitet.
RAM-Zellen sind nicht für häufiges Entladen und auch nur für geringe Entladeströme geeignet (möglichst unter 200 mA bei AA Zellen). Bei einem Gerätedefekt können RAM-Zellen beschädigt werden, dabei besteht Verletzungsgefahr. Die Verwendung von RAM-Zellen geschieht daher auf eigene Gefahr.

Tabelle1: Akkutypen und Ladezeiten

Akkutyp, zulässiger Ladestrom

Typische Kapazität

Ladezeit mit Netzadapter*

Ladezeit solar*
(PROFESSIONAL / MASTER)

Ladezeit solar*(FUN)

NiMH AA, 1A

1000 - 2400 mAh

1,5 – 5 Std.

2 – 6 Std.

4 – 12 Std.

NiCd AA, 1A

500 - 1000 mAh

1 – 2 Std.

1 – 2,5 Std.

2 – 5 Std.

NiMH AAA (über Adapter), 1A

600 - 1000 mAh

1 – 2 Std.

1 – 2,5 Std.

2 – 5 Std.

RAM AA, 1A**

1500 - 2000 mAh

4 - 8 Std.

4 - 8 Std.

8 - 12 Std.

Li-Ionen, z.B. Panasonic CGA E/101 oder Fuji NP120

1700 mAh

2,5 Std.

4 Std.

--

* Mit 2 Akkus AA oder 1 Akku Li-Ion (nur PROFESSIONAL), solar bei voller Sonne 1000 W/m2 und 10 – 30°C TUmgebung . Mit 4 Akkus etwa doppelte Ladezeit.
** Nur bedingt verwendbar, siehe Kapitel 8


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5. Was passiert mit defekten oder nicht spezifizierten Akkus?

Akkus mit internem Kurzschluss werden von e.GO! nur mit einem Minimalstrom geladen und können nur in Ausnahmefällen wieder revitalisiert werden. Daher gilt: falls auch nach einer Ladezeit von mehreren Stunden mit externem Netzadapter ein Ladezustand von mindestens 20 - 50% nicht erreicht wird (LED2 blinkt), sollten die Akkus nicht weiter in e.GO! verwendet werden.
Die Verwendung anderer als der in Tabelle 1 genannten Akkus wie z.B. Akkus mit geringerer Kapazität, Primärbatterien oder andere Akkusysteme, sowie von RAM-Zellen, ist von der Gewährleistung ausgeschlossen. Primärbatterien können jedoch, speziell in Notfällen, für eine ausschließliche Entladung in e.GO! eingesetzt werden.

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6. Welche Ladeverfahren werden in e.GO! verwendet und wie werden sie gestartet?

Für e.GO! wurde eine neuartige Kombination von Ladeverfahren für NiMH oder NiCd-Akkus entwickelt, die auch patentrechtlich geschützt ist. Ein bekanntes Verfahren ist das deltaU Verfahren. Um es zu starten, müssen Akkus mit einer Ladespannung von kleiner als 1,2 Volt eingelegt werden. Da das kaum jemand messen kann, verfahren Sie am besten wie folgt:

  1. 2 oder 4 Akkus mit gleichem Ladezustand einlegen,
  2. Entladung der Akkus durch Anschluss eines oder mehrerer externer Geräte über das Adapterkabel, bis keine LED mehr leuchtet,
  3. Anschließend das Adapterkabels herausziehen,
  4. Zum Schluss Netzadapter in e.GO! und in Steckdose einstecken

Nun werden die Akkus im deltaU Modus mit einem konstanten Strom von ca. 500 mA je Akku geladen. Wenn die Ladung beendet ist, leuchtet die Lade-LED (LED5) nicht mehr konstant, sondern in kurzen Pulsen. Damit sind die Akkus exakt vollgeladen.
Nun können Sie entweder die Akkus für andere Zwecke entnehmen, oder e.GO! geht automatisch in den Bilanzierungsmodus über. Dies ist der Idealmodus für solarbetriebene Geräte. Jeder weitere Entlade- oder Ladevorgang wird mit einer bestimmten Bewertung vom aktuellen Ladezustand abgezogen oder dazugerechnet. Daher ist in diesem Modus auch die LED-Ladezustandsanzeige sehr genau. Aber: Er wird sofort unterbrochen, sobald ein Akku herausgenommen wird! Denn dann kennen wir den Akku nicht mehr.
In diesem Modus verbleiben die Akkus also in erster Linie als Pufferakkus in e.GO!. Der Ladestrom beträgt immer bis zu 1 A, außer wenn der Akku voll ist.
Im Normalfall, wenn also nicht die oben beschriebene Prozedur eingehalten wird, werden die Akkus nach dem Einlegen mit dem sogenannten Derating-Modus geladen.
Das bedeutet, dass der Ladestrom bis zu einer bestimmten Ladezustandsschwelle bis zu 1 A beträgt und darüber hinaus langsam bis zu einem unschädlichen Minimalstrom heruntergeregelt wird, um den Akku nicht zu überladen. Daher kann die Ladung in diesem Modus bis zur Vollladung etwas länger dauern. Die Ladezustandsanzeige ist wie auch im deltaU Modus nicht sehr exakt, da wir den Akku noch nicht kennen. Um die Sicherheit noch weiter zu erhöhen, haben wir noch eine komplette Abschaltung der Ladung eingebaut, wenn eine maximale Ladungsmenge in den Akku geflossen ist. Dann leuchtet die Lade-LED (LED5) wie in den anderen Modi nicht mehr konstant, sondern in kurzen Pulsen.

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7. Wie robust und feuchtigkeitsbeständig ist e.GO!?

e.GO! wurde sowohl für den indoor-Betrieb am Stromnetz bzw. am Fenster als auch für den rauhen outdoor-Betrieb konzipiert. Daher verträgt er Kratzer und Schocks ähnlich wie andere mobile Geräte (Handys, PDAs).
Er ist jedoch nicht vor Beschädigungen durch starke mechanische Belastungen geschützt, wie z. B. beim Fallenlassen auf einen harten Untergrund. Mehr Sicherheit bietet hier der optionale Prallschutz (im PROFESSIONAL Lieferumfang), der auf das Gehäuse aufgezogen werden kann. Falls Wasser in das Gehäuse von e.GO! eindringt, müssen sofort die Akkus herausgenommen und ein angeschlossener Netzadapter entfernt werden. e.GO! sollte dann so positioniert werden, dass das Wasser austreten kann. Nach dem Trocknen sollte wieder einwandfreier Betrieb möglich sein. Hohe Luftfeuchtigkeit, wie sie z. B. in tropischen Regionen vorkommt, ist für e.GO! kein Problem.

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8. Muss das offenliegende Solarmodul beim e.GO! Fun geschützt werden?

Kratzer in der Solarmoduloberfläche verringern zwar kaum die Leistung, falls man sie jedoch vermeiden will, sollte man e.GO! beim Transport in eine passende Schutzhülle tun.
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9. Wie werden die Solarmodule an- und abgebaut?

Einfach mit einem Schraubenzieher oder ähnlichem das in der Mitte des Scharniers sitzende Teil bis zum Anschlag herausdrücken und das obere Modul oder das gesamte Doppelmodul abziehen bzw. aufstecken (vgl. Bilder im Manual!). Bei e.GO! Fun muss davor die Blende abgenommen werden.

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10. Welche externen Stromquellen kann ich an e.GO! anschließen?

e.GO! verträgt bis zu 6 V und 1,8 A an seinem DC-Eingang. Grundsätzlich können auch Stromquellen mit höheren Spannungen bis 16 V angeschlossen werden, allerdings wird der Strom dann intern stark begrenzt. Somit können auch andere Solarmodule mit z.B. 5 V / 2 A oder 8 V / 2 A an e.GO! angeschlossen werden. Diese werden dann mehr oder weniger stark in ihrer Leistung begrenzt. Wir haften jedoch nicht bei Schäden, die durch eine nicht aus dem e.GO! Originalzubehör stammende Stromquelle entstehen.

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11. Welche Schutzmaßnahmen besitzt e.GO! bei hohen und tiefen Temperaturen?

e.GO! besitzt eine Reihe von internen Schutzmaßnahmen, um seine internen und die extern verbundenen Komponenten sowie den Benutzer vor Schaden zu bewahren.
Daher kann es bei Umgebungstemperaturen über ca. 45°C zu einer Abschaltung des Ladevorgangs kommen, vor allem bei Verwendung des Power-Netzadapters und gleichzeitigem Laden von AA-Akkus und dem Betrieb eines externen Gerätes in Schalterstellung 3 (4 Watt). Bei niedrigen Umgebungstemperaturen unter ca. 0°C kann es ebenfalls zu einer Abschaltung der Ladung kommen, da sonst die Akkus geschädigt werden können. Falls die Basiseinheit direkt vom Sonnenlicht bestrahlt wird, ist die interne Temperaturerhöhung entsprechend höher und eine Abschaltung kann bereits früher stattfinden. Daher sollte darauf geachtet werden, dass die Basiseinheit immer von den Solarmodulen abgeschattet wird. Von einem Betrieb in aufgeheizten Fahrzeugen (Innentemperatur über 45°C) oder in anderen heißen Umgebungen wird grundsätzlich abgeraten. Bei einer Temperaturabschaltung sind sämtliche LEDs ausgeschaltet.

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12. Was passiert bei Kurzschluss und Überspannung?

e.GO! ist an seinen Ein- und Ausgängen dauerhaft gegen externen Kurzschluss geschützt und schaltet in diesem Falle seine interne und externe Stromversorgung ab. Trotzdem sollte ein solcher Fall vom Benutzer unbedingt vermieden und auf die ordnungsgemäße Funktion angeschlossener externer Komponenten geachtet werden. e.GO! ist außerdem an seinen Ein- und Ausgängen gegen Überspannung im Rahmen der geltenden EMV-Richtlinien geschützt. Das Anlegen einer externen Spannung am Ausgang bzw. die Verwendung eines nicht originalen Netzadapters am DC-Eingang kann dennoch in extremen Fällen zu Schäden sowohl an e.GO! als auch an den angeschlossenen Geräten führen.In solchen Fällen sind angeschlossene Geräte von der Gewährleistung ausgeschlossen. Dies gilt auch für den Anschluss von induktiven Lasten am Adapterkabel, die zur Entstehung von Ausgangsspannungen von über 16 V führen, sowie für die Verwendung von nicht originalen Adapterkabeln.

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13. Was passiert bei eingestecktem Adapterkabel ohne extern angeschlossenes Gerät?

e.GO! ist dann ständig aktiv (LEDs 1-3 leuchten konstant) und verbraucht deutlich mehr Strom als im Standby-Modus. Deshalb das Adapterkabel nur dann einstecken, wenn auch ein externes Gerät betrieben wird.

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14. Welche Sicherheitshinweise sollten beim Betrieb beachtet werden?

Aus Stromspar- und auch generell aus Sicherheitsgründen sollten Netzladegeräte (wie e.GO!e.GO! den Ladestrom zwar auf einen ungefährlichen Wert, ein starkes Überladen der internen Akkus kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. In einem solchen Fall sind sämtliche LEDs ausgeschaltet (vgl. auch Kurzanleitung Kap.8). Bei abgeschalteten LEDs trotz geladener Akkus oder angeschlossener Geräte am Ein- oder Ausgang liegt ein interner Defekt, eine defekte angeschlossene Komponente oder Übertemperatur vor. In diesem Fall entfernen Sie sofort alle angeschlossenen Geräte sowie die internen Akkus! Diese Maßnahmen gelten auch, wenn die Akkus oder andere Teile des Gerätes oder externer Komponenten so heiß sind, dass sie nicht mehr angefasst werden können (ca. 70°C) oder wenn Sie Brand- oder Rauchentwicklung feststellen. Berühren Sie die Akkukontakte sowie die Ein- und Ausgänge nicht mit metallischen Gegenständen, da so Kurzschlüsse entstehen können!

[nach oben] mit Netzadapter) nicht über mehrere Tage am Stromnetz angeschlossen sein. Bei einem internen Defekt begrenzt

15. Wie kann ich mein(en) e.GO! pflegen?

Für einen einwandfreien Betrieb von e.GO! sollten folgende Pflegemaßnahmen regelmäßig durchgeführt werden:

  • Akkukontakte regelmäßig reinigen, dabei ggf. ein mit Fettlöser oder Kontaktspray benetztes Tuch verwenden. 
  • Scharnierkontakte bei sichtbaren Verschmutzungen reinigen, z.B. nach Einsatz in staubiger Umgebung. 
  • Verschmutzungen auf den Solarmodulen vorsichtig mit einem weichen, ggf. mit warmem Wasser angefeuchteten Tuch beseitigen. 
  • Kabel und Peripheriekomponenten auf Defekte etc. überprüfen und bei Bedarf austauschen.

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16. Wie lange hält e.GO! und wie kann ich ihn entsorgen?

Außer den Akkus gibt es beim e.GO! kaum eine Komponente mit eingeschränkter Lebensdauer. Natürlich werden bei ständigem Außeneinsatz die Solarmodule und das Gehäuse etwas verkratzen, der Leistung tut dies aber kaum einen Abbruch. Das Adapterkabel und die Steckerkontakte werden nach häufigem Stecken ggf. etwas in Mitleidenschaft gezogen werden, dann sollte man das Kabel austauschen. Akkus halten bei 25°C und ohne Fehlbehandlung bis zu 10 Jahre, üblich sind 4-6 Jahre. Die Akkus müssen bei den üblichen Entsorgungsstellen abgegeben werden. Im eher unüblichen Entsorgungsfall des Gesamtgerätes wird e.GO! wie normaler Elektronikschrott behandelt.

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17. Wie unterscheidet sich e.GO! von anderen Solarladegeräten?

  • e.GO! hat eine hohe Solarmodulleistung von bis zu 2,4 Wp. Damit werden die internen Akkus schnell geladen, und sogar der Direktbetrieb von angeschlossenen Geräten ist möglich. 
  • e.GO! ist total modular: Beide Solarmodule können einzeln oder zusammen von der Basiseinheit gelöst werden und über einen optionalen Moduladapter mit der Basiseinheit verbunden werden. Genauso kann man ein zweites Doppel-Solarmodul mit dem Moduladapter an e.GO! anschließen und erhält so bis zu 4,8 Wp Modulleistung! 
  • e.GO! hat ein Akkufach für Pufferakkus. Damit können bei fehlender Sonneneinstrahlung (oder auch nachts) angeschlossene Geräte aus den Pufferakkus geladen werden. Im Notfall können Sie damit auch Ihr Handy mit 2 oder 4 Mignon Primärbatterien laden, die es überall zu kaufen gibt! 
  • In e.GO! können handelsübliche, leicht entnehmbare AA oder AAA Pufferakkus verwendet werden. Diese können jedoch auch einfach in anderen Geräten eingesetzt werden: die Aufteilung in 2 Stränge zu je 2 Akkus passt zu fast allen üblichen Anwendungen für AA und AAA Akkus (Digitalkameras, mobile Audiogeräte, Leuchten, Spielzeug, PC-Mäuse etc.). Manche Solarlader können z.B. nur 5 Akkus gleichzeitig laden. Dafür gibt es fast keine andere Anwendung als sie im Solarlader als Pufferakkus zu lassen, oder man hat immer 1 oder 3 Akkus übrig! In einigen anderen Solarladern ist der Akku fest installiert – das gesamte Gerät kann dann nach der typischen Akku-Lebensdauer von 1 bis 5 Jahren entsorgt werden…
    Bei e.GO! werden die Elektronik und das Akkufach vollkommen abgeschattet. So wird eine Überhitzung der Akkus in der Sonne vermieden, wodurch bei manchen anderen Solarladegeräten die Akkus z.T. bereits nach wenigen Monaten defekt sein können.
  • e.GO! verwendet das von SOLARC patentierte Prinzip der Adapterkabel mit Programmierfunktion: mittels spezieller Kabel wird der Elektronik mitgeteilt, welche Ausgangsspannung oder Leistung sie zu liefern hat. Das gibt es nur bei unseren Geräten – oder es ist geklaut (oder lizensiert). 
  • e.GO! ist der einzige Solarlader, in dem wahlweise NiCd, NiMH oder auch Li-Ionen Akkus geladen werden können. Sogar RAM-Akkus und Alkali-Mangan Primärbatterien können nachgeladen werden (hierfür übernehmen wir allerdings keine Gewährleistung). 
  • e.GO! besitzt als erster mobiler Solarlader eine mikroprozessorgesteuerte Regelung, mit der NiMH und NiCd-Akkus mit intelligenten Verfahren wie z.B. deltaU oder Bilanzierung geladen und entladen werden können. Tiefentladene Akkus werden schonend vorgeladen, volle Akkus werden mit Pulsen erhaltungsgeladen. 
  • e.GO! hat eine 4-stufige Ladezustandsanzeige mit 3 LEDs. Im Bilanzierungsmodus und bei Verwendung von Li-Ionen Akkus ist sie so genau wie bei einem Laptop. 
  • e.GO! regelt den Energiefluss intern derart, dass ein angeschlossenes Gerät immer mit einer exakt konstanten Leistung versorgt wird. Ist genug Sonneneinstrahlung vorhanden, wird das Gerät komplett vom Solarstrom versorgt und die Überschussenergie in den internen Pufferakkus gespeichert. Sobald die Lichteinstrahlung abnimmt, z.B. durch eine Wolke, wird der fehlende Energiebetrag aus den Akkus dazugeregelt. Dies alles geschieht vollautomatisch. Dazu kommt, dass die Ausgangsleistung dem externen Gerät in 3 Stufen angepasst werden kann. 
  • e.GO! ist mit seiner intelligenten Elektronik gegen alles Mögliche geschützt: Überspannung, Kurzschluss, zu hohe/tiefe Temperatur, Überladung, Tiefentladung, etc. Das findet man nur bei hochpreisigen Netzladegeräten. 
  • Für e.GO! wird ein umfangreiches Zubehör angeboten, das ständig um neue Produkte erweitert wird. Auf Wunsch liefern wir auch Sonderlösungen, z.B. für Expeditionen oder Extremtouren. Für absolute Technikfreaks kann für e.GO! Professional sogar ein Spezialkabel geliefert werden, mit dem sämtliche intern gemessenen Werte über ein dazu geliefertes Monitorprogramm angezeigt und gespeichert werden können. Wow! 
  • …und schließlich: Design und Qualität. e.GO! wurde komplett in Deutschland entwickelt und wird von Panasonic in der EU gefertigt. Er besteht fast ausschließlich aus recyclingfähigen Materialien, die Elektronik wird bleifrei gefertigt. Das hebt ihn von vielen anderen Solarladegeräten ab. Denn die stammen fast ausschließlich aus Asien oder den USA. Daher darf e.GO! auch etwas teurer sein - für einen Mercedes zahlt man schließlich auch etwas mehr…


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18. Wie lange kann ich mein externes Gerät nach 1 Stunde Solarladung mit e.GO! betreiben?

Wie in 1. beschrieben, kann e.GO! entweder mit Pufferakkus betrieben werden, um eine konstante Ausgangsleistung auch bei schwankender Lichtzufuhr zu erhalten, oder auch im Direktbetrieb, womit man noch einen besseren Gesamtwirkungsgrad erzielt. Daher ergeben sich auch 2 unterschiedliche Werte für die Betriebsdauer externer Geräte nach 1 Stunde Solarladung (ca.-Werte, je nach Gerät).

A) Nach 1 Stunde Solarladung der internen Pufferakkus von e.GO! und anschließender Ladung des externen Gerätes erhält man:

·  Handy: 60 Std. Standby und 45 Min. Sprechzeit

·  PDA: 4 - 12 Std. Betrieb

·  Discman: 2 – 5 Std. Betrieb

·  GPS: 2 – 4 Std. Betrieb

B) Nach 1 Stunde Direktladung externer Geräte durch e.GO! ohne eingelegte Pufferakkus erhält man:

·  Handy: 100 Std. Standby und 75 Min. Sprechzeit

·  PDA: 6 - 18 Std. Betrieb

·  Discman: 3 – 15 Std. Betrieb

·  GPS: 3 – 6 Std. Betrieb

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